In der letzten Woche habe ich für
interfilm Berlin, das von sich behauptet, das zweitgrößte Filmfestival in Berlin nach der Berlinale zu sein (glaub ich gern), einen Video Podcast, Videocast, was auch immer, produziert. Kleine persönliche Reaktionen auf das was ich während der Tage des Festivals so gesehen habe. Festivalkritik. Filmkritik. Filme darüber.
Meine anfängliche Vermutung, dass die vielen Kurzfilme irgendwann zu einem großen, unklaren Kloß zusammen schmelzen, bestätigte sich tatsächlich am 5.Tag, nachdem ich in einem Filmblock kurz eingeschlafen war.
Den kompletten Videocast kann man mit
diesem Feed abonnieren oder auf der
interfilm Webseite sehen. Ich will hier jedoch ein paar, in Hinblick auf Filmkritik besonders relevante, Episoden vorstellen.
Interfilm 06 - Reality Bites
Der erste Filmblock den ich sehe dreht sich um Dokumentarfilme und solche die vorgeben, welche zu sein. Ich versuche mich an
Sub Dub von Matthias Meyer zu erinnern. Eigentlich kein Dokumentarfilm...
Film ansehen (4:00min)
Interfilm 10 - Filmriss
Mitten im Programm der New Yorker Experimentalfilmklassiker schlafe ich für 5 Minuten ein. Banause! Als ich wieder aufwache ist nichts mehr so wie vorher. Die bisherigen Tage und Filme während des interfilm Festivals sind wie zu einem Kloß zusammen geschmolzen. Ich bin etwas orientierungslos. Aber irgendwie ist dieser Zustand auch spannend. Die große interfilm Party im Berliner "Club 103" ist mir jedenfalls ziemlich egal. Ein guter Ort, um zu versinken. Wie im Kino.
Film ansehen (7:20min)
Interfilm 11 - Laudatio als Filmkritik
Am Abend der Preisverleihung werden viele Filme beschrieben und gelobt. Ich denke über die Laudatio als Filmkritik nach. Eine gute Möglichkeit, um die Filme der letzten Tage in Gedanken noch einmal Revue passieren zu lassen. Der zu Tränen gerührte Otto Sander wird mir im Kopf bleiben. Das interfilm Festival geht da zu ende.
Film ansehen (12:00min)
Die übrigen Episoden findet man
hier...