Tuesday, 10. February 2009, 01:03Uhr
Andy Warhol liebte ihn: Jim Morrison, den sexy Poet, den hübschen Verrückten, der vielleicht auch ein bisschen zu wild war für diese Zeit. Jim, verletzlich auf der Bühne, die Augen geschlossen, beide Hände fest am Mikrophon, als gäbe es den lebenswichtigen Halt nirgendwo anders. Light my fire als Flehen. Jim als lässiger Rebell, versessen auf den Exzess, Drogen, anfangs LSD später Kokain, Alkohol, mit dem Kopf zwischen den Beinen von Janis Joplin oder mit den Händen im Schritt eines Fans. Morrison braucht den Ruhm. Was er macht ist genial, oder zumindest genial auf den großen Erfolg hin inszeniert. Gebt ihm Aufmerksamkeit und er wird überleben, denn he’s the Lizard King, he can do anything! Aber Achtung: Gebt ihm Alkohol und er wird zu Jimbo. Jimbo können nicht einmal die engagierten Saufkumpanen im Zaum halten, wenn er pöbelnd die Menge aufmischt. Jim, was willst du? Uns deinen Penis zeigen oder doch nur Liebe. Liebe. Liebe. Liebe. Liebe. Du sagst es ja: I need some love, come on.
The doors of perception: Viele kleine Schnipsel, fast ein Ganzes. Fotos reiner Selbstdarstellung und welche von Aufnahmegeräten im Proberaume, von Präsidenten und roher Intensität. Bilder tanzender Hippies, kreischender Fans, Jim im grellen Scheinwerferlicht und auf dem Segelschiff. Wörter, gesprochene und geschriebene. Geräusche. Töne der Gitarre und immer wieder die sensible Stimme. Wenn das Streichholz erlischt, wenn die Musik verstummt, weiß man so vieles und trotzdem nichts.
The doors of perception: Viele kleine Schnipsel, fast ein Ganzes. Fotos reiner Selbstdarstellung und welche von Aufnahmegeräten im Proberaume, von Präsidenten und roher Intensität. Bilder tanzender Hippies, kreischender Fans, Jim im grellen Scheinwerferlicht und auf dem Segelschiff. Wörter, gesprochene und geschriebene. Geräusche. Töne der Gitarre und immer wieder die sensible Stimme. Wenn das Streichholz erlischt, wenn die Musik verstummt, weiß man so vieles und trotzdem nichts.
