Tuesday, 2. March 2010, 15:37Uhr
Strukturiert und beobachtend bleibt er im Hintergrund. Er muss wieder an Geld ran, nicht allein, die richtigen Leute müssen es sein; zuverlässig, orientiert und skrupellos. Trojan hat es satt mit Stümpern zu arbeiten. Im Dickicht der Großstadt taucht er ab, rekrutiert und taucht an anderer Stelle wieder auf, agiert. Im Wechselspiel aus Verfolgung und verfolgt sein, geraten Handlungen in Serie, die letztendlich in Morden enden.
Die Orte, die in guten Einstellungen aus Montage und Licht aufgehen, verdichten sich zu Sitzplätzen im Auto. Dem Auto als Mittler zwischen Handlung und Beobachtung. Es stellt eine feste Größe in Trojans Aktionismus dar. Er kommuniziert darin und darüber, ist Tarnung und Versteck. Es reiht sich als Hybrid in die Serie aus Verkehr und Handlung, von Trojan zu mehr als ein Fließbandfabrikat geschaffen.
Trotz kriminalistischem Geschick verwundert der sich nicht wirklich zur Spannung aufbauende Bogen. Mag es an fehlendem Trickreichtum oder dem abprupten Ende des Filmes liegen. Man wird zu oft in seinen Erwartungen allein gelassen, hofft auf weitere Verstrickungen und einfallsreichere Problemlösungen im Plot, Fehlanzeige. Thomas Arslan hält die Leine kurz, ausreichend, um einen Kreis zu ziehen, unzureichend, um neue Formen zu beschreiben. Zurück bleibt eine Hoffnung auf einen nächsten Film mit mehr Überraschungen und gerissenen Winkelzügen.
D, 2010, 85 Min. , Thomas Arslan
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Die Orte, die in guten Einstellungen aus Montage und Licht aufgehen, verdichten sich zu Sitzplätzen im Auto. Dem Auto als Mittler zwischen Handlung und Beobachtung. Es stellt eine feste Größe in Trojans Aktionismus dar. Er kommuniziert darin und darüber, ist Tarnung und Versteck. Es reiht sich als Hybrid in die Serie aus Verkehr und Handlung, von Trojan zu mehr als ein Fließbandfabrikat geschaffen.
Trotz kriminalistischem Geschick verwundert der sich nicht wirklich zur Spannung aufbauende Bogen. Mag es an fehlendem Trickreichtum oder dem abprupten Ende des Filmes liegen. Man wird zu oft in seinen Erwartungen allein gelassen, hofft auf weitere Verstrickungen und einfallsreichere Problemlösungen im Plot, Fehlanzeige. Thomas Arslan hält die Leine kurz, ausreichend, um einen Kreis zu ziehen, unzureichend, um neue Formen zu beschreiben. Zurück bleibt eine Hoffnung auf einen nächsten Film mit mehr Überraschungen und gerissenen Winkelzügen.D, 2010, 85 Min. , Thomas Arslan
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