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»derevo detstva (baum der kindheit)«

Ein wenig gruselig ist es schon, farbig begrenzt und mit Fabelwesen versetzt, die Natur, Bauwerke und Menschen verbinden. Wir sehen die Doppelwelt eines Jungen, von Realität und Traum. Er soll loslassen, von seiner Kindheit - seinen Spielsachen, die er im Traum sucht, verbunden mit Abenteuer und Mut. Sein Teddy wurde gestohlen. Er will ihn wieder, mag nicht loslassen. Kletternd, teils fliegend, erreicht er Baumhöhlen, die sich schimmernd hell als opulente Städte entpuppen. Es sind scheinbar auch verwunschene Städte, die von Spielzeug stehlenden Greifvögeln heimgesucht werden. Mit schön gezeichneten Bildern wird eine Welt produziert, die sich mit seinen schwebend schmiegsam gezeichneten Bewegungen zu einem gefühlvollen Ganzen ergibt. Immer wieder ziehen diese herrlich runden Augen in den Bann, getrennt von der restlichen Unschärfe, bilden den Mittelpunkt des Kindseins. Einfach in die Augen schauen, um selbst seine Kindheit wieder zu entdecken.

RUS, 2009, 12 Min. , Natalia Mirzoyan
- Generation Kplus –